SPD Kißlegg - Bad Wurzach

 

Zeitungsbericht

Veröffentlicht in Allgemein


Jens Prieß aus Bad Wurzach soll den neuen Ortsverein führen (Foto Lang)

Bad Wurzacher gründen mit Kißlegg zusammen einen gemeinsamen Ortsverein

Bad Wurzach sl Die SPD in Bad Wurzach will sich neu organisieren. Vorgesehen ist ein Zusammenschluss mit den Kißlegger Sozialdemokraten zum Ortsverein Kißlegg-Bad Wurzach. Am 17. November, 19.30 Uhr, ist im Kißlegger Schlosskeller die maßgebende Versammlung.

 

Designierter Vorsitzender des neuen Ortsvereins ist der Bad Wurzacher Jens Prieß. Der 36-Jährige ist Lagerist bei Lissmac und derzeit Verwalter des Bad Wurzacher Ortsvereins. Prieß stammt aus Rheinland-Pfalz, wohnt seit 2005 in Bad Wurzach, woher seine Ehefrau stammt, und ist Ende 2013 in die SPD eingetreten.

 

Jahrelang im Dornröschenschlaf

 

Dieser war nach gut 20-jährigem Dornröschenschlaf zur Kommunalwahl 2014 wiederbelebt worden. Und erzielte beim Urnengang einen Achtungserfolg. In Norbert Lehr sitzt seitdem wieder ein Sozialdemokrat im Bad Wurzacher Gemeinderat.

 

 

Trotzdem zählt der Bad Wurzacher Ortsverein der SPD derzeit nur fünf Mitglieder. Mit dem Zusammenschluss mit Kißlegg erhoffen sich die Sozialdemokraten beider Orte eine höhere Schlagkraft in ihren Kommunen.

 

„Das ist schlimm“

 

Aktiver zu werden, näher am Bürger dran zu sein, Sprachrohr seiner Sorgen und Nöte zu sein – das will die SPD künftig. „Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen, über ihre Probleme sprechen, uns für die Interessen der Bürger einsetzen“, sagt Jens Prieß. „Denn Bürgernähe kommt in der Politik allgemein und auch in Bad Wurzach zu kurz. Und das ist schlimm.“

 

 

Soziale Gerechtigkeit hat Prieß sich auf die Fahnen geschrieben, und da liege auch in der Riedstadt vieles im Argen, sagt er. „Die Erhöhung der Hundesteuer tut vielen sehr weh, auch die extrem hohen Kindergartengebühren belasten viele Familien über Gebühr, und beim Hallenbadbau, bei dessen Planung der Bürger nicht mit eingebunden wurde, muss nun genau auf die Kosten geachtet werden“, nennt er als Themen der hiesigen Kommunalpolitik.

 

„Nicht so wie die Bundes-SPD“

 

„Wir sind dabei nicht so wie die Bundes-SPD“, so Prieß mit kritischem Blick auf Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel und Co., „sondern wir setzen uns wirklich für das Wohl der Bürger ein.“

 

 

Prieß ist dabei Realist genug, um zu wissen, dass nicht alles, was er und seine Parteigenossen sich vornehmen, umsetzbar sein wird. „Man kann’s nie allen Recht machen. Das wird auch uns nicht gelingen.“

 

Bürgerstammtisch geplant

 

Versuchen aber wollen sie es. Geplant ist zum Beispiel ein monatlicher Bürgerstammtisch, zu dem jeder kommen kann, um seine Probleme vorzutragen. „Unser Stadtrat wird dann diese in das Gremium hineinbringen“, verspricht Prieß.

 

 

Mehr als einen Stadtrat nach der nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2019 zu stellen, ist auch ein Ziel der neuen SPD im Städtle. Auch das eine große Aufgabe: „Möglichst viele Kandidaten für eine SPD-Liste zu finden, wird ein Schwerpunkt für den neuen Vorstand sein“, weiß Prieß.

 

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