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Nils Schmid: "160 Mio Euro für wirtschaftsnahe Forschung"

Veröffentlicht in Landespolitik

Landtag verhandelt Einzelhaushalte für Finanzen und Wirtschaft. Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid: "Über 160 Mio. Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung - so viel wie noch nie.“

Der Landtag von Baden- Württemberg beriet heute die Einzelhaushalte des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft.

„Die Stärke von Baden- Württemberg liegt in seiner Innovationsfreude. Kein anderes Land innerhalb der Europäischen Union besitzt nach dem Innovationsindex 2012 so ein großes Innovationspotential. Dieses wollen wir erhalten und weiter stärken. Daher stehen im nächsten Doppelhaushalt allein im Einzelhaushalt für den Wirtschaftsbereich insgesamt über 160 Mio. Euro an Mitteln für die wirtschaftsnahe Technologie- und Innovationsförderung bereit. Das ist so viel wie bisher noch nie für diesen Bereich im Land bereitgestellt wurde. Hinzu kommen noch ressortübergreifend mehr als 30 Mio. für die Elektromobilität. Damit investieren wir in die Zukunft von Baden- Württemberg und sichern den Erhalt von Arbeitsplätzen im Land,“ sagte der Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid am Freitag (14.12.2012) in Stuttgart.

Die Gelder werden vor allem den Instituten der Fraunhofer Gesellschaft, dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum, dem Zentrum für Sonnen- und Wasserstoffforschung und vielen weiteren Instituten zugute kommen. Sie werden für wirtschaftsnahe Forschung eingesetzt. “Neben der Grundlagenforschung brauchen wir vor allem Forschung und Entwicklung, die für die Unternehmen im Land einen direkten Nutzen haben. Das stärkt sie im internationalen Wettbewerb,“ so Schmid.

Daneben werden auch Bereiche wie die Kreativwirtschaft mit neuen Innovationsgutscheinen mit einem Volumen von jährlich jeweils 1,8 Mio. Euro gefördert. „Hier sehe ich noch ein großes Potential, das noch nicht aktiviert wurde,“ so Schmid abschließend.

 

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