SPD Kisslegg - Bad Wurzach

Politischer Martini der SPD-Bundestagsfraktion in Wolfegg

Veröffentlicht am 19.11.2010 in Presseecho

Dr. Peter Clement, Otto Ziegler, MdB Dr. Casten Sieling, Christel Ulmer und MdB Martin Gerster. Foto: Hoffmann

Zum Politischen Martini hatte die SPD-Bundestagsfraktion nach Wolfegg eingeladen. „Wege aus der Finanzkrise“, ein Vortrag des Bremer Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Sieling, sollte im Mittelpunkt stehen, doch die Tagespolitik in Berlin verschob die Gewichte.

Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört der Politische Martini zu den Veranstaltungen der SPD im Landkreis Ravensburg. Ins Leben gerufen von Rudolf Bindig, MdB und zu der Zeit Kreisvorsitzender der SPD, und seines Kollegen Matthias Weisheit, hat sich der Politische Martini als beliebter Treffpunkt der Genossen etabliert. Als klar wurde, dass Referent Sieling mit erheblicher Verspätung in Wolfegg eintreffen würde, übernahm der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster den weiteren Part des Programms. Viel Lob verteilte er an den neuen Kreisvorsitzenden Otto Ziegler, der sich mit „unglaublich großem Engagement“ ins Zeug gelegt habe. Mit Peter Clement (Isny) und Christel Ulmer (Ravensburg) seien in beiden Wahlkreisen motivierte Kandidaten zur Landtagswahl aufgestellt.
„Wo steht die SPD und wie geht es weiter?“ fragte Gerster und dann unternahm der eloquente Redner einen Streifzug durch die aktuelle Landes- und Bundespolitik. In Kurzinterviews fühlte der stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Michael Hermann den Landtagskandidaten Clement und Ulmer auf den Zahn. Beide versicherten, schon mitten im Wahlkampf zu sein. Peter Clement, Mediziner und Kreistagsmitglied, legt seinen Schwerpunkt auf die Gesundheitspolitik und den Erhalt kleinerer Krankenhäuser. Die Erzieherin Christl Ulmer sieht die Bildungspolitik als ihren Schwerpunkt.
Verspätet traf Sieling ein. „Ich kenne das Gedicht vom Ritt über den Bodensee, jetzt habe ich aber persönlich den Ritt vom Bodensee ins Allgäu erlebt, über Hügel, Kuppen und Kurven“, brachte das Nordlicht die Allgäuer sofort auf seine Seite.

aus der Schwäbischen Zeitung vom 16.11.2010

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